Bildungsverbund Urbane Künste 2019-03-12T10:42:30+00:00

Bildungsverbund Urbane Künste

Im Bildungsverbund Urbane Künste entsteht in der Bezirksregion Alexanderplatz ein Netzwerk von Bildungseinrichtungen sowie Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Kulturinstitutionen, Architekt*innen, Künstler*innen und Kulturschaffenden.

Mit den Themenschwerpunkten Urbane Künste, Architektur und Design sollen nachhaltige, dauerhafte Kooperationsbeziehungen zwischen allen Netzwerkmitgliedern aufgebaut werden.

Der Bildungsverbund bietet Unterstützung für Projekte in den Bereichen Stadtintervention, Jugendkulturen wie Mode, Objekt- und Streetart, sowie der Beschäftigung mit historischer Stadtbetrachtung oder kreativer Stadtgestaltung. Die im Verbund beteiligten Einrichtungen mit ihren Mitgliedern sind aufgerufen die Rolle partizipativer Stadtnutzer*innen einzunehmen. Die Wünsche und Träume von Kindern und Jugendlichen für die Entwicklung ihres Wohnumfeldes und der Lernorte sollen dabei aktiv einbezogen werden. Die Gestaltung der Übergänge von Kita bis Oberschule soll begleitet, Willkommenskulturen und außerschulische Lernorte in den Alltag mit eingebettet werden.

Fotos: Natalia Hosie, Valeria Schwarz und Yannick Spiess


Projektträger und Koordination:

iCollective e.V. in Kooperation mit Zuloark

Valeria Schwarz
E-Mail: info@icollective-berlin.com
www.icollective-berlin.com
http://zuloark.com

Steuerung und fachliche Begleitung des Bildungsverbundes

BA Mitte – Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur

Anne Pfennig
Tel.: 030 9018-33481
E-Mail: anne.pfennig@ba-mitte.berlin.de

„Er(be)leben“ 2018  – ein partizipatives Projekt zum Thema Kulturerbe und öffentlicher Raum

Im Jahr 2018 wurde im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres e.V. gemeinsam mit der Künstler*innengruppe iCollective e.V. und der Architektengruppe Zuloark das Projekt „Er(be)leben“ durchgeführt.

In welchem Bezug steht das gegenwärtige Leben von Jugendlichen zu der Geschichte Berlins und was verstehen sie unter „kulturellem Erbe“?

Das Projekt ludt Schüler*innen dazu ein, diese Fragen anhand vier historischer Orte in Berlin Mitte zu untersuchen. Jedem der Orte wurde ein bestimmtes Konzept zugeordnet: das Nikolaiviertel wurde mit Austausch, die Klosterkirchenruine mit Innovation, der Alexanderplatz mit Konflikt und die Karl-Marx-Allee mit Mobilität verknüpft.

Jede Schüler*innengruppe entwickelte ein künstlerisches Projekt, das in einer Ausstellung in der Alten Münze präsentiert wurde. Hierbei begann eine Reihe von Diskussionen über die Zukunftsperspektiven rund um diese Orte. Die Ergebnisse dieser Gespräche wurden in einem Manifest für urbane Rechte junger Menschen im öffentlichen Raum festgehalten und als LED-Text in der Klosterkirchenruine veröffentlicht.

Die Absicht von Er(be)leben war es, Jugendliche als lebendige “Erbenträger/innen” anzusprechen, also als junge Menschen, die das Erbe Europas miterleben und auf ihre persönliche Art und Weise weitertragen. Denn ihr Verständnis von Erbe kann anders sein als institutionelle Auffassungen. Ziel war es, gemeinsam mit den Jugendlichen den Stadtraum neu zu entdecken, ihn als Lernmöglichkeit zu verstehen und spielerisch zu einer Plattform für künstlerische Interventionen zu verwandeln, die Vergangenheit und Zukunft zusammenbringen. Dabei schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Vermittler*innen.

Einblicke in das Projekt:

www.icollective-berlin.com/wp-ico/erbeleben/

www.webstagram.one/tag/erbeleben

„Er(be)leben“ 2019 – die Stadt als (politisches) Gesamtkunstwerk

Im Jahr 2019 wird das Projekt mit iCollective e.V. und Zuloark weitergeführt und nimmt angesichts des 100-jährigen Bauhausjubiläums Ideen der Kunstschule zum Ausgangspunkt: Die Bauhäusler haben das Leben, die Gesellschaft und den Alltag radikal neu gedacht. Dieser experimentelle, demokratische Ansatz wird mit den Schüler*innen anhand ikonischer Orte in der Debatte rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlins Mitte erkundet (Haus der Statistik, Holzmarkt, Alexa Shopping Center, Kunsthaus Tacheles).

Wie können Jugendliche den Alltag bzw. das Leben in ihrer Stadt experimentell neu denken?

Das Bauhauskonzept des Gesamtkunstwerkes soll mit den Schüler*innen übertragen werden auf die Stadt als (politisches) Gesamtkunstwerk. Dabei schlüpfen die Jugendlichen in die Rolle von Stadtplaner*innen, Künstler*innen und Vermittler*innen.

  

Partner

Zehdenicker Straße 17
10119 Berlin
Telefon: 030 / 40 500 1 10/11

Hannoversche Str. 20
10115 Berlin
Tel: 030 / 24088330